Erste Gespräche

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Nur Telefon – das reicht dann nicht mehr

Wir haben uns ein Buch gekauft. Ein Buch, in welchem wir alle nötigen Fragen und organisatorischen Dinge notieren können. Doch nur notieren reicht nicht. Wir sind schon in dem Stadium, in dem wir Informationen einholen müssen. Müssen aus dem Grund, damit wir dann entscheiden – wann und wie und wo wir starten.

Durch die Zeitverschiebung von 6h vor {also dort leben ich 6h in eurer Zukunft} können wir nicht eben mal anrufen und Fragen stellen. Da werden Termin gemacht und dann geht das ganze per Skype.

Die Technik heutzutage ist der Wahnsinn. Da telefonieren wir mit der zukünftigen Schule und es ist, als wäre die Dame gleich nebenan.

Per Bild zu telefonieren hat den Vorteil, dass wir schon einige Blicke erhaschen können. Die Schule für die Kinder sieht aus diesem Blickwinkel sehr einladend aus. Beide werden dort in Englisch unterrichtet. Bei Mia ist der Deutschanteil noch etwas höher, da sie die Grundschule besucht. Lasse wird am Anfang Unterstützung in der Verständigung bekommen und dann nur noch englisch sprechen. Mein Mann und ich finden das super und sehr förderlich für beide. Der englischen Sprache mächtig zu sein, in der heutigen Zeit, ein großer Vorteil.

Weiterhin wurde die Orientierungswoche festgelegt. Das bedeutet, die Woche, in der wir nach Shanghai fliegen und uns dort vor Ort umschauen können. Diese Woche ist im November und wir werden ohne die Kinder fliegen. Zum einen ist Schule und zum anderen gibt es soviel zu besichtigen – mit Kinder doch immer etwas anstrengend. Hinzukommt, dass ich mit mir zu tun haben werde. Die ganzen Eindrücke aufsaugen, sortieren und dann eine Entscheidung treffen. Ich kenne mich, dass kann mich ganz schön anstrengen.

In dieser Wochen wollen wir uns die Schule vor Ort anschauen und auch schon erste Wohnungen. Mein Mann möchte seinen zukünftigen Arbeitsplatz kennenlernen und dann wollen wir uns noch mit der Gegend vertraut machen. Viele Bilder knipsen, um unseren Kindern dann auch etwas zeigen zu können. Von dem Ort, an dem wir die nächsten zwei Jahre leben.

Mit solchen Terminen wird das Ganze irgendwie real. Ich bin super aufgeregt auf die Orientierungswoche und auf das, was mich da erwartet.

Ich hoffe, dass mein Muffensausen nicht zu groß wird und ich die Entscheidung rückgängig machen möchte. Mein Slogan ist: Komfortzonenerweiterung ist gut und Mut bedeutet, trotz Angst zu springen.

Ich werde berichten, wie hoch ich gesprungen bin.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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