Auswandern anders 

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Die Erasmusbrücke in Rotterdam 

Erzählen wir unseren Freunden von unserem China Projekt, dann kommt die Frage: Wollt ihr auswandern? So groß die Augen von ihnen sind, so groß sind meine bei dem Wort Auswandern. Nein, wir wandern nicht aus – wir wohnen für eine Weile nur woanders. Klar, es ist nicht in Deutschland und leicht mit dem Auto zu erreichen. Aber wir ziehen ja auch nicht auf den Mond.

Mit dieser Antwort schauen dann die Anderen immer etwas irritiert.

Wandern wir wirklich nicht aus?

Nein. Schließlich wissen wir, dass wir nach der Zeit wieder zurück nach Deutschland kommen. Das wir wieder in unserer Wohnung wohnen und die Kids in ihre bekannten Einrichtungen gehen. Wer auswandert nimmt alles mit. Wir lassen ein Teil unseres Hausrates hier. Endgültig woanders wohnen, außer in Deutschland – das kann ich mir (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht vorstellen. Ich seh dann auch immer die Auswandere aus dem Fernseher vor mir, die ohne Geld und Plan auf ein besser Leben im Ausland hoffen.

Wir hoffen nicht auf ein besseres Leben dort, sondern auf viele schöne Momente für unser Leben. Wir sehen in diesem Projekt die Chance, aus dem Alltag auszubrechen und neue Ufer zu erreichen. Jeder für sich kann dort seine Sprachkenntnisse verbessern, neue Freundschaften schließen und neue Orte entdecken. Es ist, als würde uns die Welt auf einen Besuch einladen und diese Einladung können wir unmöglich ausschlagen.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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