Interkulturelles Training für Anfänger

traditional-tee

Wir gehen nach China. Was ist schon dabei. So wie die Menschen in unserer Gegenwart rum wundern, so sicher sind wir uns, dass alles funktionieren wird. Das wir da schon klar kommen werden und die Eingewöhnungszeit geringer ausfällt als geplant.

Nur zur Sicherheit haben wir das Interkulturelle Training, welches von der Firma meines Mannes angeboten wurde, mitgemacht.

Naja, ganz so ist es dann doch nicht. Fragen sind immer präsent und die Chance sich mit anderen auszutauschen haben wir beim Schopfe ergriffen. Ein Pluspunkt mehr  war die Tatsache, dass wir eine Nacht ohne Kinder sind und schick essen gehen können. Wer Kinder hat, der weiß um die selten Momente und geniesst sie gleich doppelt.

Die Kinder blieben daheim beim Opa, der extra angereist ist, um uns zu unterstützen. DANKE an dieser Stelle für deinen Einsatz. Und DANKE an die Oma, die dich hat eine Woche lang entbehren können.

In München fand das Seminar statt. Leider war ich erst ab dem zweiten Tag aktiv dabei, durfte ich doch vorher noch meine mündliche Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie vor dem Gesundheitsamt ablegen. Die 3 Wochen davor waren dementsprechend vom Lernen geprägt.

Wir waren eine nette Truppe und haben uns alle auf Anhieb verstanden. Das lag wahrscheinlich daran, dass wir alle im selben Boot sitzen. Keine blöden Sprüche, was wir unseren Kinder antun und warum die Frau nun auf ihre berufliche Karriere verzichtet. Viel mehr war es ein Austausch mit den gleichen Fragen und Ängsten. Die gleichen Nöten und Sorgen, was alles auf uns zukommen kann. Allein dafür hat sich das Seminar gelohnt.

Meine Empfehlung an Expats: Sucht euch Gleichgesinnte. So schnell wie möglich. Der Austausch ist so wertvoll. Ich fühlte mich gleich nicht mehr wie eine Verrückte die verrückte Dinge tut. Das war Balsam für meine Seele.

 

Via Internet gibt es eine tolle Seite: www.expatmamas.de die ich nur empfehlen kann. Jonna macht das mit ganz viel Liebe und super toll. Danke an dieser Stelle für dein Tun, liebe Jonna.

Unser Seminarleiter, ein gebürtiger Chinese, hat uns alle Fragen beantwortet und noch mehr mit auf den Weg gegeben.

Zum Beispiel wurden wir über die Geschichte von China informiert, um zu Verstehen, warum die Chinesen sind, wie sie sind. Ebenso das Schulsystem, welches anders ist wie bei uns.

Wir haben erfahren, dass in den Großstädten keine Hunde gegessen werden, eine Einladung zum Essen immer das Abendbrot beinhaltet und die Chinesen ihr Nein hinter einem Ja verbergen. Weiterhin haben wir gelernt, dass Taschendiebstahl hoch ist, allerdings Überfälle auf Ausländer (die wir dort sind) kaum stattfinden. Die Schande die der Chinese damit auf sein Land lässt, wäre kaum auszuhalten. Im Smalltalk wird nicht über Politik, Religion, Tibet und Taiwan gesprochen und die Taxifahrer wissen um das geringe chinesisch der Europäer. Somit kann der Tachometer schon mal etwas schneller laufen.

Es waren wertvolle Informationen, die etwas Licht in diese doch sehr andere Kultur gebracht haben. Wir sind jetzt definitiv keine China-Kenner – eher, kleine Schüler die das Land, mit ein paar Informationen mehr, erkunden wollen.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s