Unser siebentes Wochenende in China

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Dschänna berichtet 

Die Zeit vergeht hier irgendwie anders. Schneller. Als wenn jemand an der Uhr dreht, ohne mir Bescheid zu geben.

Besonders fällt mir das auf, wenn das Wochenende rum ist, ich euch gleich teilhaben lassen möchte und dann (wie heute) schon wieder Mittwoch ist.

Das letzte Wochenende (unser 7.!!!-krass) stand unter dem Stern ‚Kindergeburtstag‘. Nicht unsere Kinder hatten Geburtstag, sondern sie waren eingeladen auf welche.

Einmal am Freitag und einmal am Sonntag. Bei beiden Feten waren es gefühlte 18 Kinder die daran teilnahmen und es ging mit Auto zu Indoorspielplätzen. Diese wurden von den Eltern organisiert, so dass ich meine Kinder nur drei Häuser weiter abgeben musste.

Was soll ich sagen, die Kinder hatten ihren Spaß und ich Kinderfrei.

Mega, oder? Kinderfrei in China. Noch vor der Abreise eine Möglichkeit, die ich niemals in Betracht gezogen hätte.

Am Sonntag haben mein Göttergatte und ich das gleich für ein entspanntes Essen im Restaurant genutzt und Sonnenuntergang schauen am See.

Ja, da am See zu sitzen und zu schauen – einfach so, dass ist so herrlich. Und die Frage: Warum haben wir das in Deutschland nicht gemacht? Gut, in Thüringen gab es kaum die Möglichkeit eines Sees samt Sonnenuntergang. Doch hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben. Bestimmt.

Allerdings fällt uns das erst hier auf. Abends, auch unter der Woche, ab zum See und kurz schauen und geniessen. Nur ein paar Minuten und schon wissen wir wieder, warum wir hier sind.

Diese Gelassenheit habe ich mir für mich in Deutschland gewünscht. Hier lebe ich sie.

Dafür musste ich also 10000 km weit wegziehen, um auf diesem Gebiet zu lernen, zu wachsen und zu erleben. Schon jetzt ist der Wohnortwechsel eine Bereicherung für mich.

Am Samstag haben wir die Altstadt erkundet. Nicht die Ganze, das Vorab. Unsere Kinder durften uns begleiten. Was soll ich sagen, sie hatten ‚Spaß‘. Doch da müssen sie einfach mit, schließlich werden sie mir irgendwann dafür danken -hoffe ich. Nicht das wir zurückkommen und sie kennen zwar alle Indoorspielplätze, dafür allerdings die Stadt nicht.

Ich war sehr begeistert von diesen Gassen und dem Bild, wie es früher ausgesehen hat, und teilweise noch aussieht. Das ist für mich China, beziehungsweise passt das in mein Bild von China. Im Alltag wäre mir das zu viel Trubel, da lieb ich doch unser Leben im SIP. Am Wochenende mit viel Zeit und mehr Geduld ist ein Besuch in der Altstadt in jedem Fall empfehlenswert.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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