Unser 14. Wochenende in China 

 

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Dschänna berichtet 

Die Zeit rast. Direkt auf Weihnachten zu. Wie gut das die Temperaturen doch eher erträglich ist und die Sonne uns noch etwas Wärme schenkt.

Ab und zu haben wir sogar prima Luftwerte, also alles Bestens.

Unser Wochenende war geprägt von Krankheit. Unseren Papa hatte es erwischt, so dass neben verstopfter Nase, auch noch seine Stimme wegblieb. Wir vermuten, dass das die Nebenwirkungen von der Grippeschutzimpfung aus Deutschland waren. Die hatte er sich letztens vor Ort geholt, da wir den Hinweis bekamen, dass sich die Grippe hier deutlich drastischer zeigen soll. Nun ja, wir werden den Vergleich spüren, schließlich habe ich keine solche Impfung erhalten und befinde mich noch auf dem Pfad der Gesundheit. Vielleicht liegt es auch an meinem täglichen Ingwerwasser und meiner extra Portion Vitamin C.

Unser Großer hatte mit Schnupfen zu tun und unser Mäuschen ist erst seit Sonntagabend auf dem absteigenden Ast unterwegs.

Aus diesen Gründen war das Wochenende entspannt ruhig. Außer eine kleine Radtour zum nächsten Supermarkt war mehr nicht drin. (Ja, auch Fahrradfahren meistern wir prima in diesem chinesischen Verkehr)

Samsatgabend waren wir aus – mit Kinder. Ja, abends mal ausgehen, dass vermisse ich schon, nicht das wird das in Deutschland andauern gemacht hätten. Doch hier ist es noch weniger, da wir keinen geeigneten Babysitter haben. Den würden wir bei intensiver Suche bestimmt finden, doch haben wir noch innere Hemmungen unsere Kinder in gar fremde Hände zu geben, und sei es nur für ein paar Stunden.

Aus diesem Grund haben wir uns mit einer anderen Familie, deren Kind mit unserem Mäuschen in dieselbe Klasse geht, verabredet und haben die Kinder einfach mitgenommen.

Zum Dumplingessen. Eine Delikatesse die wir hier lieben gelernt haben.

Wer mit Kinder essen geht, der weiß, das Langeweile immer mit dabei ist. Aus diesem Grund war ich vorbereitet und hatte vorsorglich ein Kartenspiel eingesteckt. Dies hatte die Wartezeit bis zum Essen prima überbrückt – nach hintenraus zog es nicht mehr.

Wie gut das wir in China sind und nicht in Deutschland. Wenn die Kinder dann fangen im Restaurant spielen oder sich lautstark unterhalten oder auf dem Boden rumtollen, dann stört das mich als Mama, nicht aber die Mitmenschen. Oder sie stört es auch und sie lassen es sich nicht anmerken. Wie dem auch sei, unsere Kinder sind unter den lauten gelangweilten chinesischen Kinder gar nicht aufgefallen.

Jetzt beschäftigen wir uns erstmal mit der Gesundheit. Den Männern geht es besser, nur das Mäuschen liegt jetzt flach.

Und da wir am kommenden Wochenende einen Ausflug geplant haben, ist das umso wichtiger, dass alle wieder fit werden.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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