Unser 35. Wochenende in China

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Dschänna erzählt 

Wir sind wieder hier. Zurück aus dem Urlaub. Zurück aus Japan. Am frühen Sonntag um 03:10 Uhr betraten wir unser Haus in Suzhou und fielen sofort in die Betten. Der Flieger zurück ging am Samstagabend. Bewusst gewählt, damit wir noch einen Tag in Tokio hatten. Diesen haben wir auch voll ausgenutzt. Sind viel gelaufen und haben noch einiges gesehen. Schließlich wissen wir nicht, ob und wann wir wieder dorthin reisen. Dementsprechend erschöpft waren wir abends. Im Flieger konnten wir (also ich und der Großer) nicht schlafen. Der Großer nicht, weil er das Unterhaltungsprogramm nutzte. Ich, weil ich wußte das der Flug nur 2:48 Std. dauert und ich definitiv aus dem Schlaf gerissen werde. Der Mann schlief, weil er immer im Flieger schläft und danach auch ohne murren erwacht. Das Mäuschen schlief auch, wachte aber mit murren und weinen auf. Logisch, war sie doch in einem gesunden Tiefschlaf. Im Auto schliefen alle weiter, außer ich. Hier war wieder die Dauer der Fahrt von knapp 2 Std. mein Feind.

Dafür freute ich mich auf das lange Schlafen am Sonntagsfrüh. Leider habe ich die Rechnung ohne meine Kinder gemacht, die trotz der kurzen Nacht um 8 Uhr nach Frühstück riefen. Wie gut, dass ich dem Mittagsschlaf sehr positiv gegenüber gestellt bin und das auch konsequent durchführte.

Am Sonntag selber, der Mann musste auf die Arbeit. Die Kinder mussten ihre Freunde treffen. Ich musste die Taschen auspacken und die Wäscheberge bekämpfen. Zusätzlich musste ich noch einkaufen und das Abendessen bereiten. Gut, dass mit dem Abendessen habe ich ganz freiwillig übernommen und sogar mit Freude hergerichtet.

Nun werden wir das mit Japan sacken lassen und die Eindrücke verarbeiten, weil es einfach schön war.

Trotz allem. Der viel besseren saubern Toiletten. Niemand pullert in der Öffentlichkeit oder rülpst oder furzt. Niemand starrt dich an, als wärest du Urmel aus dem Eis. Niemand will ein Foto mit dir und macht es mit Ablehnung deinerseits einfach trotzdem. Die Taxis riechen nach Duftbäumchen und nicht nach Zigarettenqualm. Die Menschen halten sich an die Verkehrsregeln. Fahren nur bei grün, halten an Zebrastreifen und biegen nicht unkontrolliert rechts ab. Trotz alledem – so langsam kommt mir der Verdacht, dass mir China ein wenig ans Herz gewachsen ist 😉

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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