Japan

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Dschänna berichtet

Kirschblütenzeit in Japan. Das kannten wir aus dem Fernsehen und genau das wollten wir uns ansehen. Also bot sich die eine Woche Ferien Anfang April an, eben diesen Plan in die Tat umzusetzen.

Unser Flug startete auf einen Sonntag um 01:45h. Im Klartext bedeutete das, um 21h zum Flughafen fahren, vorher noch ein Nickerchen machen, um dann ausgeruht zu sein. Die Landung in Tokio war gegen 05:30h und dann ging es mit dem Zug gleich nach Kyoto weiter. Während der Zugfahrt sahen wir den Fuji Mountain. Das war gut. Auch das wir es bildlich festgehalten haben, denn als wir unseren Ausflug dorthin machten, versteckt sich dieser im Nebel. Mittlerweile vermuten wir, dass Berge nicht so unseres sind, da uns dasselbe schon in Australien passierte. Die einzigen Berge die sich immer wieder zeigen, sind die in Kärnten. Und so soll das bestimmt auch bleiben.

Am Ziel waren wir Sonntag gegen 13h. Soweit – so gut.

Diesen Plan hatte mein Mann, damit wir am ersten Tag schon was von Japan haben. Manche Dinge hören sich theoretisch richtig gut an, doch scheitern an der Praxis. Warum? Ja, weil unsere Kinder durch waren. Ja, sie haben vorher etwas geschlafen. Doch im Flug wurde das Unterhaltungsprogramm genutzt und die Zugfahrt war auch nicht für Schlafen da. Somit waren unsere Kinder genau dann müde, als wir losgehen wollten. Der erste Tag in Kyoto endete damit, dass die Kinder ins Bett gingen, zwischendrin zur Nahrungsaufnahme erwachten, um dann weiterzuschlafen und ich das Ganze beaufsichtigte. Mein Mann war kurz alleine unterwegs und konnte schon mal japanische Luft schnuppern.

Übernachtet haben wir im Smile Hotel. Das Frühstück war ok, die Zimmer klein und das Bad hat an eine Nasszelle vom Campingplatz erinnert. 😉

Am nächsten Tag waren alle ausgeruht und erkundeten Kyoto.


Die Kirschblüte in Kyoto


Eisenbahnmuseum


Blick vom Kyoto Tower


Der goldene Palast

 

Fazit: Die Kirschblüte gibt es wirklich und sie ist genauso schön, wie es im Fernsehen immer aussieht. Kyoto ist ein zauberhaftes Städtchen mit ganz viel Grün und gelebter Geschichte. Eine Stadtrundfahrt bei kurzer Aufenthaltsdauer ist immer eine gute Idee.


Am dritten Tag ging es für uns nach Tokio. Wir wählten diese Reiseroute, damit wir für den Rückflug eine kurze Anreise zum Flughafen hatten.

Tokio ist mit seinen 10 Millionen Einwohnern eine Metropole. Eine Stadt voller Gegensätze und gar nicht so schrill, wie man immer denkt. Die Stadt bietet viel grün, und gelebte Geschichte auf der einen Seite. Restaurants und Clubs auf der anderen Seite. Gleichzeitig wirkt sie wenig hektisch, gar strukturiert und organisiert. Wir haben uns sehr wohl und sicher gefühlt. Ein Besuch mit Kinder ist hier definitiv machbar.


Blick vom Tokio Tower


Hafen – Tokio Bay


Blick vom Skytree


gemischte Impressionen

Fazit: Japan ist so anders zu China. Hier ist es so sauber, strukturiert und organisiert. In der Bahn, am Tempeleingang, im Restaurant – immer gibt es Menschen die einem weiterhelfen. Öffentliche Toiletten können bedenkenlos genutzt werden. Mit U-Bahn und Zug kommt man überall gut hin. Grundsätzlich ist Japan ein teures Land. Essen, Übernachtung, Mitbringsel – kostet alles etwas mehr.

Uns hat Japan sehr gut gefallen. Gerade die unterschiedlichen Städte und Möglichkeiten waren faszinierend. Es gibt noch einiges zu entdecken hier und vielleicht kommen wir wieder.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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