Unser 37. Wochenende in China

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Dschänna ist sentimental 

Die Zeit fliegt nur so dahin. Und auch wenn das kommende Wochenende näher ist, wie das vergangene – möchte ich euch unsere Erlebnisse und Gedanken nicht vorenthalten.

Letztes Wochenende gab es ein großes Ereignis. Eins, das seine Schatten voraus geworfen hatte. Eins, dass wir jährlich feiern. Eins, dass einem besondern Menschen gilt. Unser Großer hatte Geburtstag. Sein erster Geburtstag in China. Aus diesem Grund, habe ich mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht.

Was können wir machen. Mit Wem. Wo. Wie lange. Muss ich backen oder kochen oder bestellen wir etwas. Meine Ideen waren vielfältig. Meine Liste lang und die folgenden Gespräche kurz.

Weil:

Unser Kind hatte seine eigene Vorstellung von diesem besonderen Tag. Früh wollte er ausschlafen. Mittags Torte und abends Pizza essen. Dazwischen wollte er Zeit mit seinem Kumpel verbringen. Tja, da war sie hin, meine Planung. Auf der einen Seite war das ganz ok für mich, da ich weder kochen noch backen kann oder will. Auf der anderen Seite überkam mich etwas Wehmut, dass mein Sohn ganz langsam eben sein Ding macht.

Und so kam es, wie er es wünschte und alle waren glücklich damit. Einziger Wermutstropfen war, dass unser Papa in Deutschland weilte und erst am Sonntag Nachmittag wieder bei uns war. Aus dem Grund verschoben wir das Pizza essen auf den Tag seiner Ankunft und somit gab es an diesem Abend noch etwas Geburtstag.

Mit unsere Maus musste ich Samstag Früh in die Schule – was unserem Geburtstagskind sehr gelegen kam.

Dort stellte mir die Maus vor, was sie im ersten Schuljahr schon alles gelernt hatte. Sie las mir vor, rechnete mit mir, zeigte mir ihre Ausstellungsstücke von Kunst, turnte mir etwas vor und sprach mit mir in Englisch.

Ich war nicht nur baff, ich hätte platzten können vor Stolz. Meine kleine Maus, welche ein Jahr früher als geplant eingeschult wurde. Sie, die zwischendrin keine Lust auf Schule hatte und weinte, weil sie weder Englisch noch Chinesisch konnte.

Dieses kleine Mädchen steht nun da und macht das alles, als hätte sie nie etwas anderes getan. Das sind Momente in denen ich spüre: Alles ist gut.

Nun liegt ein neues Lebensjahr vor unserem Sohn und dafür wünschen wir ihm von Herzen ‚das Beste vom Besten und das Schönste vom Schönen‘.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

 

 

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