Unser 44. Wochenende in China

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Ui, eine Schnapszahl.

Letztes Wochenende stand unter dem Stern ‚Gesundheit‘ und das in vielen Bereichen. Zum einen war unser Mäuschen krank. Fehlte schon zwei Schultag und bekam am Freitagabend Fieber. Somit durfte sie das ganze Wochenende im Haus auf dem Sofa bleiben. Das war zu verschmerzen, da sie nicht alleine war und ein Lieblingstrickfilm geschaute werden durfte.

Der nächste gesundheitliche Aspekt war, dass unser Papa eine sehr geschäftige Arbeitswoche hinter sich und für die kommende eine Geschäftsreise nach Beijing vor sich hatte. Wenig Schlaf und viele Gedanken brauchen am Wochenende auch mal Pause. Wie gut, dass wir das Laufen wieder begonnen haben. So hatten wir beide etwas Bewegung und währenddessen einen ruhigen Geist. Der Ausgleich ist so wichtig.

Gesundheit fällt eben nicht einfach vom Himmel. Ab und an dürfen wir auch etwas dafür tun. Dabei spreche ich nicht nur von der gesunden Ernährung und der täglichen Bewegung – alles nach Maßen und jeder so wie er/sie kann. Ich spreche auch von der seelischen Gesundheit. Das was in uns drin los ist. Die Gedanken die kreisen. Die Menschen, mit denen wir Zeit verbringen. All das gehört für mich dazu, zum Thema Gesundheit.

Und so kann es sein, dass Einladungen ausgeschlagen werden, weil das Zusammensein mit den Menschen nicht nährend ist. Das der Fernseher ausbleibt, weil schon genug eigene Gedanken Theater im Kopf spielen.

Das Gesundheit ein hohes Gut ist und das ganz schnell beendet sein kann, auch das haben wir am Wochenende erfahren. Wir durften ein Familienmitglied verabschieden. Für immer. Es kam überraschend. Niemand von uns hatte damit gerechnet. Umso größer die Trauer. Umso intensiver der Schock über den Verlust.

Mal wieder sitze ich hier. Mal wieder kann ich nicht aktiv vor Ort mittrauern. Mal wieder wird mir gespiegelt, dass alles schnell vorbei sein kann. Das es sich nicht lohnt über Dinge zu ärgern, die in der Vergangenheit liegen. Das planen für die Zukunft toll ist und die Vorfreude steigert, doch das wir uns trotzdem nicht dort verlieren sollten.

Mal wieder wird mir  bewusst, dass das Einzige was zählt, das Jetzt ist. Die Menschen die Jetzt an meiner Seite sind. Der Moment Jetzt, in dem ich etwas tun kann. Verändern kann. Handeln kann.

Meine Dankbarkeit über das was ich habe, sie wächst jeden Tag.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

 

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