Unser 59. Wochenende in China

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Unser 59. Wochenende in China bestand aus einem Tag mehr. Am Montag, den 24. September hatten wir einen Feiertag. Welchen? Wir hatten das Herbstfest. Was genau dahinter steckt, dass habe ich für euch hier zusammengefasst:

„Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch 中秋節 / 中秋节, Pinyin Zhōngqiūjié, kurz: 中秋, Zhōngqiū) wird in Asien am 15. Tag des achten Monats im traditionellen chinesischen Mondkalender begangen. Im Altertum opferten die Kaiser im Frühling der Sonne und im Herbst dem Mond. Schon in den Geschichtswerken aus der Zhou-Dynastie (ca. 11. Jahrhundert bis 256 v. Chr.) ist das Wort „Mittherbst“ (中秋) zu finden. Später folgten die Adligen und Literaten dem Beispiel der Kaiser und bewunderten im Herbst den hellen Vollmond. In der Tang-Dynastie (618–907), der Ming- und der Qing-Dynastie (1368–1911) wurde es eines der wichtigsten Feste Chinas.

Das Fest wird auch in Südkorea als Chuseok und in Vietnam als Tết Trung Thu gefeiert. In Japan gibt es ebenfalls ein äquivalentes Fest namens Otsukimi. Traditionell werden am Mondfest Mondkuchen mit verschiedenen Füllungen, z. B. süße, salzige, mit Fleisch oder vegetarischer Füllung, gegessen.“ Quelle: Wikipedia

Eigentlich hatten wir den Plan, das verlängerte Frei für eine Besichtigung ausserhalb unseres Umkreises zu nutzen. Doch da unsere Tochter eine Einladung für eine Übernachtungsparty hatte, haben wir dieses Vorhaben verschoben.

Soziale Kontakte zu haben ist so wichtig. Besonders für die Kinder. Der Austausch und das Spielen mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten ist erforderlich, damit der Alltag funktioniert. Damit sie sich wohl fühlen. Bei all der Reiselust, die bei uns Erwachsenen wahrscheinlich ausgeprägter ist, darf man das eben nicht aus den Augen verlieren.

Natürlich ist es schön die Welt zu entdecken, doch was nützt es den Kindern, wenn sie sich hier in der Fremde nicht wohl fühlen und dann auch noch Freunde für gemeinsame Erlebnisse fehlen. Nüscht!

Also war unser Mäuschen am Freitagabend weg und der Große hatte sich dann zeitgleich ebenfalls verabredet. Das bedeutete für meinen Mann und mich: Kinderfrei. Oh man, ein ganzen Abend. Ich war so aufgeregt, dass ich vor Schreck keine Ahnung hatte, was man an so einem Abend macht. Fest stand: Wir bleiben definitiv nicht daheim. Wir verlassen das Haus im dunkeln und kommen auch erst spät wieder.

Am Ende waren wir lecker koreanisch essen und haben uns die Wasserspiele auf dem Jinjilake angeschaut. Eine Mischung aus Wasser, Farbe und Musik. Es war atemberaubend. So spät waren wir dann doch nicht rein, schließlich wollten wir es nicht übertreiben und zudem, wir sind es ja auch nicht mehr gewöhnt.

Am Sonntag waren wir dann in Shanghai. Unsere Tochter hat sich einen Ausflug auf den Flaschenöffner gewünscht. Das ist ein Tower vor Ort mit einem Glasboden in der Höhe von 492m. Anschließend besuchten wir das Naturhistorische Museum. Das war sehr beeindruckend. Besonders die in lebensgroß nachgestellten Dinosaurier. Da hab ich mich ganz klein gefühlt.

Nun sind wir schon fast am Ende dieser Woche. Unser Große hat gerade drei Tage Schulcamp und unser Mäuschen geniesst ihre Einzelkindzeit daheim. Zudem ist es die letzte Woche vor einem sehr aufregenden und spektakulären Oktober. Unsere Vorfreude ist groß.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

PS: Was ein Cliffhanger, oder?

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