Schule und Noten

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Dschänna klärt auf

Schule. Ort des Lernens. Ort der Freude. Ort für Freundschaften. Ort zum Wachsen und Entdecken.

Nun ja, sehen meine Kinder nicht immer so. Gerade kurz vor den Ferien sind sie oft schulmüde. Keine Lust auf nichts, außer Chillen daheim – so heißt das in der Jugendsprache, sagen meine Kinder.

Beide Kinder gehen hier in eine internationale Schule. Das heißt, das sie nach einem internationalen Lehrplan unterrichtet werden. Die Schwierigkeit besteht darin, das viele Fächer in Englisch sind.

Ab Klasse 5 alle. Bis dahin haben wir Eltern die Wahl, ob sie die Grundschule im internationalen Bereich absolvieren oder im deutschsprachigen Bereich. Diese Wahl haben nur wir deutschsprachigen Eltern. Denn auch wenn unsere Schule 42 Nationen umfasst, so gibt es nicht für alle Schüler die Chance, in ihrer Muttersprache unterrichtet zu werden.

Wir haben uns entschieden, dass unsere Tochter die Grundschule im deutschsprachigen Bereich besucht. Der Hintergrund ist ganz leicht zu erklären: Wir wollen das sie sowohl in ihrer Muttersprache lesen, wie auch schreiben kann. Somit hat sie die Hauptfächer in deutscher Sprache und nur die Nebenfächer wie Sport, Kunst und Musik in Englisch. Eine Ausnahme macht der chinesische Unterricht, weil dieser ist in Chinesisch. Somit könnt ihr euch vielleicht vorstellen, inwiefern sprachlich unsere Tochter gerade auf der Überholspur ist. Ich bin echt beeindruckt.

Unser Großer spricht mittlerweile nicht nur fließend Englisch, auch ist er mein wandelndes Wörterbuch, wenn ich mal wieder nicht weiter weiß. Das war am Beginn nicht ganz so einfach. Mit seinen paar Begriffen aus dem Englischunterricht von Deutschland kam er hier nicht weit. Doch die Schule ist darauf eingestellt und gibt viel Unterstützung am Anfang.

Die Schule ist schon ein großer Pluspunkt bei all der Veränderung. Neben dem Lernen können die Kinder dort ihren Freizeitaktivitäten nachgehen. Sei es Sport, Musik, Theater, Tanz … was auch immer. Es wird angeboten, niemand muss dafür an einen anderen Ort fahren. Anschließend kommen die Kinder mit dem Spätbus heim. Das finde ich mega praktisch.

Was noch etwas anders läuft, wie in Deutschland, sind die Noten. Die werden hier nicht von 1 bis 6 vergeben, wobei 1 die beste Leistung widerspiegelt.

Hier gibt es Punkte von 0 bis 8. Wobei die 8 das beste Ergebnis darstellt.

Wenn man das nicht weiß, dann kann das zur Verwirrung führen. So wie bei mir am Anfang als mein Sohn mit einer 6 heimkam. Nachdem ich nämlich meine Worte los geworden bin, lachte er und klärte mich auf.

Wenn doch Schule nur immer so lustig wäre.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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