Unser 107. Wochenende in China 

jinjilake
Dschänna und die Alltagsfreuden 

Die ersten Tage im neuen Schuljahr sind rum und es fühlt sich gut an. Richtig gut. Für alle. Sogar für die Kinder. Sie haben neue Freundschaften geschlossen und bestehende intensiviert. Sie mögen das Kantinenessen wie vor den Ferien – tagesabhängig. Und sie schlafen abends positiv erschöpft ein.

Ich habe die ersten Vormittage ohne meine Kinder mit Dingen verbracht, die mein Herz erfüllt haben. Manche haben mir Muskelkater des Grauens geschenkt, doch auch das ist okay. Nebenbei habe ich das Kochen wieder angefangen und sogar ein neues Gericht ausprobiert. Erst hatte ich eine Idee, dann zwei Rezepte dazu und am Ende habe ich alles zusammen kreativ vermischt. Da niemand wusste, was es eigentlich werden sollte und auch niemand eine Ahnung hatte, wie es schmecken muss, war ich auf der sicheren Seite. Um dann doch doppelt abgesichert zu sein, habe ich eine große Portion Grießbrei in der Hinterhand gehabt. Mein Plan ging auf. Das Essen schmeckte und der süsse Nachtisch war eine gelungene Überraschung. Wahrscheinlich sollte ich das in Zukunft öfter so machen, statt altbekanntes zu kochen, einfach neue Dinge anbieten. So kann ich bei Nichtgefallen einfach auf das Rezept verweisen.

Die derzeitige Hitze macht es einem nicht leicht nach draußen zu gehen. Da wir ja schon schwitzen, wenn wir einfach die Haustür öffnen. Um es dem Wetter dann doch zu zeigen, waren wir trotzdem draußen. Eine kleine Runde am See drehen. Was soll ich sagen, mein Kreislauf fand das eher so semi gut. Nicht nur, dass ich aussah wie geduscht und  mein Kopf einer Tomate ähnelte, war auch noch leichter Schwindel am Start. Irgendwie hab ich es dann doch heim geschafft und beschlossen, solch wagemutige Ausflüge in die Morgenstunden oder Abendstunden oder einfach auf Ende September zu verschieben. Obwohl, gerade eben sinken die Temperaturen. Auf was? Auf: „Wir können die Klimaanlage ausmachen, weil bei unter 30 Grad macht das ja auch keinen Sinn.“

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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