Halloween – Teil 3

halloween
Dschänna und das Gruseln 

Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, doch Halloween ist nicht mein Fest. Das beschrieb ich schon hier und da. Allerdings interessiert das weder das Fest selbst, noch meine Kinder. Halloween findet statt, ob mit mir oder ohne mich. Da „ohne mich“ ja nicht wirklich geht (ich freue mich schon jetzt, wenn meinen Kindern das Fest gleichgültig wird) geht es nur mit mir.

Also hatte ich auch dieses Jahr wieder die Chance es mir schönzumachen oder mich gefühlstechnisch dagegenzustellen. Da mir Kontra zu anstrengend ist, habe ich mich dieses Jahr für Angriff entschieden. Und das in vollem Umfang.

Zuerst habe ich das Haus schon vor zwei Wochen geschmückt – nur von außen. Das muss reichen. Auf diesem Wege waren meine Kinder schon mal glücklich. Dieses Mal sogar mit mehr als nur selbstgebasteltes. Danach habe ich für meine Tochter Requisiten für ihr Kostüm besorgt. Somit war Halloween schon mal im Haus. Als dritter Punkt war die Frage: Welche Süssigkeiten werde ich bei „Trick-or-Treat“ verteilen?

Das mit den Naschereien ist so eine Sache. Zum einen kommen meine Kinder oft mit derselben Menge wieder heim, mit der ich an der Tür gestanden habe. Also mache ich dabei nichts gut. Zum anderen werden nicht alle Süßigkeiten gegessen. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Falsche Farbe, falscher Geschmack, falsche Größe. Das bedeutet, dass ich oft (sehr oft) den meisten Kram irgendwann entsorge und niemand merkt es. Aus diesem Grund wollte ich keine sinnlosen Süssigkeiten verteilen, nur um etwas zu verteilen.

Also kam mir die Idee, Obst oder Gemüse zu verteilen. Zum einen ist es schrecklich für die Kinder und das würde ja perfekt zu Halloween passen. Zum andern freuen sich die Eltern, dass auch was Gesundes dabei ist. Der einzige Minuspunkt an der diesem Aspekt war, dass meine Kinder mich dann für ziemlich uncool halten würde. Plus dem Zusatzpunkt der Oberpeinlichkeit. Das wiederum wollte ich ihnen ersparen.

Also kam mir eine andere Idee, welche ich dann auch umsetzte. Bei dieser Idee ging es um mich und meinen Spass. Ich wusste, dass meine Kinder mich damit richtig cool finden würde und jedes Kind von „Trick-or-Treat“ bekam nur ein Teil. Damit war der Beutel von unserer Seite her nur mäßig gefüllt. Und da es nur ein Teil war, war ich mir auch sicher, dass die Kinder es essen würden.

Auf allen Seiten ein Gewinn.

Was ich gemacht habe? Ich habe Halloween Muffins gebacken. Schön Halloween mäßig dekoriert und verpackt. Das ich am Ende 50 Stück brauchte, damit auch wirklich jedes Kind ein Muffin bekam – das wurde mir erst kurz vorher bewusst. Ebenso, das sich das alles bei den letzten 40 nicht mehr ganz so nach Spaß anfühlte.

Nun denn, es war, wie es war und fürs nächste Jahr werd ich bestimmt wieder so eine glorreiche Idee haben.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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