Unser 127. Wochenende in China

china
Dschänna hat Schnappatmung

 

Letzte Woche war das erste Mal, dass ich mir ein Auto gewünscht habe.

Es ist so verregnet und kalt, gepaart mit schlechter Luft, das es auf meinem geliebten E-Bike wirklich ungemütlich ist. Ich habe zwar diese warme Decke, die man sich um das E-Bike binden kann. Und ich trage auch immer zwei Jacken samt Mütze unter dem Helm. Doch, Regen und Kälte ist und bliebt einfach eine ganz miese Kombination.

Klar hätte ich auch mit Bus oder Metro fahren können, doch da ich die einzelnen Buslinien nicht kenne und zur Metro 25 Minuten laufe, sind das keine akzeptablen Lösungen für mich. (Ausser die Metrostation an unserer Straße wird noch mal irgendwann fertig. Dann sind es nur 2 min zur Haltestelle und die Metro wird damit mein bester Freund)

Eine andere Möglichkeit wäre meine geliebte Didi App. Innerhalb von kürzester Zeit ein Taxi bestellt, welches geringfügig mehr kostet als die öffentlichen Verkehrsmittel.

Doch, und jetzt kommt der große Haken, meine Didi App war ausser Gefecht. Von jetzt auf gleich. Und ganz wirklich, ich habe nichts gemacht. Wirklich nicht. Ich wollte einfach nur ein Taxi bestellen und dann – zack- sollte ich mein Passwort eingeben. Das hat die App nicht akzeptiert und der darauffolgende Verifizierungscode kam nicht an. Das sind Momente, in denen mein Puls schneller geht. Von allen Apps die ich habe (und ich habe eine Menge) ist das die mit Abstand Wichtigste für mich!

Ich habe das einzig richtige anschließend gemacht, was eine Frau machen kann – wild alle möglichen Köpfe gedrückt und dann einen Hilferuf an den Mann gesendet. Das der vielleicht gerade in einer Besprechung war und eventuell andere Dinge zu tun hatte, war mir in dem Moment zweierlei. Gut, auf die Entfernung konnte er mir auch nicht weiterhelfen und ich fand die Lösung in meinem E-Bike. Ganze zwei Tage und viele Fragen später, war das Problem gelöst. Ziemlich einfach sogar. Nun, dass kann passieren, wenn Frau aufhört wild schimpfend im Kreis zu laufen.

Eine Sache, die dieses Dilemma hätte verhindern können, war, das ich einfach die Aufforderung zu einem Update dieser App hätte nachkommen sollen. Tja, … jetzt weiß ich es für das nächste Mal.

Wie gut das dann Wochenende war und ich die Aufregung der Woche da verarbeiten konnte.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

2 Gedanken zu “Unser 127. Wochenende in China

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