Unser 129. Wochenende in China

SSIS
Dschänna und das Jahr der Metall-Ratte

Am 24. Januar war Silvester und seit dem 25. Januar haben wir das Jahr der Ratte. Genauer gesagt, das Jahr der Metall-Ratte. Das alles hat etwas mit Chinese New Year zu tun, da hier in China das Jahr nach dem traditionelle Mondkalender berechnet wird. Somit fällt Neujahr immer auf einen Neumond zwischen dem 21.Januar und dem 21.Februar.

Die Festivitäten dauern knapp 3 Wochen und enden mit dem Laternenfest vom 5. – 8. Februar.

Für die arbeitende Bevölkerung bedeutet das, dass die Feiertagswoche vor- und nachgearbeitet wird. Oft am Wochenenden. Und dazwischen wird erst viel geputzt und dann viel gegessen und getrunken. Ganz so, wie wir es an Weihnachten halten.

Die Schulen haben in der Zeit geschlossen. Ebenso kleinere Läden. Die größeren Geschäfte und die Malls haben evt. um den 24/25. Januar verkürzte Öffnungszeiten. Danach ist wie immer alles offen. Von früh bis spät.

Wer dazu mehr wissen möchte, kann hier nachlesen: Chinese New Year und Chinesisches Neujahrsfest.

Nun haben wir also das Jahr der Metall-Ratte. Das sieht derzeit in der Öffentlichkeit eher aus wie das Jahr von Mickey und Minnie Mouse. Die sind nämlich überall sichtbar und erhöhen den Niedlichkeitsfaktor für 2020.

Die Ratte ist das erste Zeichen aus den 12 Tierkreiszeichen und steht für Neuanfang, neue Möglichkeiten, Liebe und Geld. Demnach wird 2020 ein erfolgreiches Jahr! Ich finde, dass klingt vielversprechend.

Wir haben das Neujahrsfest im Flieger verbracht, denn wir wollten nach Kambodscha. Dort sind wir nicht angekommen, weil wir wegen Krankheit unser Vorhaben abgebrochen haben. Nun sind wir wieder daheim und kurieren uns aus! Gesundheit geht vor! Immer!

新年快乐
Xīn nián kuài lè
Frohes neues Jahr

Dschänna

2 Gedanken zu “Unser 129. Wochenende in China

  1. Oh das hört sich nicht gut an . Hoffentlich hat euch nichts schlimmeres erwischt! Allen, die krank sind gute Besserung.
    Unsere Abreise rückt immer mehr in den Focus des Coronavirus. Nächste Woche fliegt schon voraussichtlich ein Mitarbeiter meines Mannes nicht nach China. Wie erlebt ihr dies vor Ort?
    Einen guten Wochenstart und liebe Grüße Birgit

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Birgit,
      Danke für deine Genesungswünsche. Mittlerweile geht es uns wesentlich besser. Ruhe, Medizin und das eigene Bett wirken wie ein Wunder.
      Ja, der Coronavirus hat mittlerweile das öffentliche Leben fast lahm gelegt. Öffentliche Gebäude sind geschlossen. Ebenso Schulen und Kindergärten. Die Betriebe fangen auch erst später wieder an. Die Nachrichten überschlagen sich und sich davon nicht panisch machen zu lassen, das ist derzeit meine größte Herausforderung.
      Wir haben uns daheim eingeigelt und hoffen das der spuck bald vorbei ist.
      Für euer Abenteuer China ist das kein schöner Start. Ich drücke meine Daumen, dass ihr nur unwesentlich später einreisen dürft.
      Liebe Grüße aus Suzhou,
      Dschänna

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