Unser 159. Wochenende in China

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Dschänna und der Ball

Unsere erste Schulwoche liegt hinter uns. Unsere Zweite ist in vollem Gange und was soll ich sagen, es läuft.

Am vergangenen Wochenende hat man den neuen Tagesablauf dann doch gemerkt. Alle schliefen etwas länger. Der Wechsel von Schlumpermodus zu Lernmodus – es braucht immer etwas bei uns.

Vergangenes Wochenende haben wir dann etwas getan, was wir schon gefühlt hundert Jahre nicht getan haben. (Wer hat eigentlich diesen Ausdruck erfunden? Ich mein, hundert Jahre, die wenigsten Menschen werden so alt und dann wird es als Metapher genutzt, um klarzumachen, dass es schon eine Weile her ist? Wie irrsinnig. Jedes Mal, wenn ich diesen Satz höre, verdrehe ich innerlich die Augen, weil vor hundert Jahren war das Leben ein ganz anderes. Und warum kann man nicht die wirkliche Zahl sagen? Klingt das dann nicht spektakulär genug?)

Wir waren Tischtennis spielen.

Als Kind hab ich das sooft gespielt. Gerade im Ferienlager oder auf Klassenfahrt. Es hat mega viel Spaß gemacht. Am schönsten war es, wenn wir viele Kinder mitgespielt haben und wir dann im Kreis gelaufen sind. Wir nannten es „Tischtennis chinesisch“ (wie witzig im Nachgang, oder?) Wer den Ball nicht traf, musste raus. Also hieß es, die Kurve eng nehmen. Damit waren dann die blauen Flecken an der Hüfte garantiert. Stundenlang konnte das gehen.

Nun haben wir also die Chance ergriffen und uns eine Platte gemietet. Ich sage euch, ich bin überrascht, wie gut ich es noch beherrsche. Und der Spaßfaktor ist immer noch genauso hoch. Das nächste Spiel ist schon gesichert.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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