Säuerlich

Das wir im Februar unseren Urlaub wegen Krankheit absagen mussten – okay.

Das wir im April unsere Reise wegen Corona ausfallen lassen mussten – okay.

Dass wir unseren Deutschlandurlaub im Sommer absagen mussten, wegen Corona und weil kein Flieger ging – okay.

Das wir nun aber auch unsere Urlaubswoche im Oktober nicht gestalten dürfen – das nervt mich!

Gewaltig!

Wir wollten nicht mal außer Lande, was wegen denn noch vorliegenden Reisebeschränkungen eh nicht gegangen wäre. Unsere Schule hat einen dezenten Hinweis gegeben (allerdings mit Nachdruck) über die Herbstferien die Provinz nicht zu verlassen. Falls es sich aber nicht vermeiden liesse, dann sollen wir bitte melden, wohin wir reisen und wie lange. So, ich hätte zwar gern ein Tapetenwechsel und dieser wäre auch bitternötig, doch die nicht zu wissenden Konsequenzen halten uns ab.

Was die Auswirkungen sein könnten?

Quarantäne, Homeschooling, Covid Test. Je nachdem, wohin du reist und ob in der Urlaubszeit dort etwas aufploppt, was mit dem Virus zu tun hat. Es ist wie ein Glücksspiel – kann gut gehen, kann aber auch schief ausgehen.
Also bleiben wir hier und ich bin leicht angesäuert.

Warum? Es ist ja nicht so, dass ich die Ängste bzgl. einer erneuten Welle nicht verstehe. Das begreife ich nur zu gut und auch ich habe da keine Lust drauf. Ich verstehe zudem, dass, solange es keine Medikamente oder Impfungen gibt, jeder erst mal da bleiben sollte, wo er gerade ist.

Was mich säuert, ist, dass ich schon wieder auf etwas verzichten muss, was ich liebe – das Reisen, das unterwegs sein. Aus Koffern leben und neue Orte entdecken. Es fehlt mir! Ja, es ist alles nur zu unserem Besten. Doch mein inneres Kind hat gerade all seine Geduld aufgebraucht.

Wann wir wieder außer Landes reisen dürfen, steht ebenso in den Sternen. Vor Sommer 2021 rechnet niemand damit.

Nun machen wir – mal wieder – das Beste aus diesem Moment und finden das Schöne.

Weil, wer weiß, wozu es gut ist! Oft entdecken wir ja das Geschenk erst im Nachgang.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)
Dschänna

Ein Gedanke zu “Säuerlich

  1. Liebe Jana,
    Ich verstehe gut, dass langsam die Geduld ausgeht. Halt die Ohren steif! Du wohnst in einer wunderschönen Gegend in China mit vielen Möglichkeiten, Ausflüge zu unternehmen. Ich wünsch Dir alles Gute!
    Ulrike

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