Unser 187. Wochenende in China

Letzte Woche habe ich auf Social Media eine Themenwoche gestartet. Rund um China gegen Vorurteile. Dabei wurden die 7 gängigsten Vorurteile, die es im Netz zu finden gibt, aufgegriffen und thematisch aufgearbeitet. (Ach, das klingt jetzt aber echt schön)

Welche die 7 gängigsten Vorurteile sind?

  1. In China essen sie Hund und Katze.
  2. Chinesen sehen alles gleich aus.
  3. Alle Chinesen essen zu jeder Zeit Reis.
  4. Chinesen dürfen nur ein Kind haben.
  5. Es ist immer und überall voll in China.
  6. Chinesen kennen keine normalen Toiletten. 
  7. Chinesen sind laut und ruppig und wirken dadurch unfreundlich.

Kurz und knapp meine Antworten darauf:

  1. Ja, aber nur in 5 von den 34 Bezirken in China. Und auch nicht stets und ständig. Als Streetfood habe ich es weder gesehen noch gegessen. Selbst für die Mehrheit der Chinesen ist das unvorstellbar.
  2. Es ist nachgewiesen, dass wir nur Menschen unserer eigenen Herkunft unterscheiden können, weil sie und vertraut sind. Das bedeutet, die Chinesen sehen genauso unterschiedlich aus wie wir Europäer.
  3. Stimmt nicht. Es gibt zwei Regionen. Im Norden essen sie Nudeln, im Süden Reis.
  4. Seit 2015 ist die Ein-Kind Politik aufgehoben. Sie bestand 36 Jahre, um einen krassen Anstieg der Bevölkerung zu verhindern. Da Bildung und Wohnraum sehr teuer sind, können sich viele Familien heutzutage nur ein Kind leisten, auch wenn sie gerne zwei Kinder hätten.
  5. Zur Hochsaison ja. So wie in Deutschland an der Ostesse oder auf Malle. Zudem leben hier 1,4 Mrd. Menschen. Sie verstecken sich ja nicht.
  6. Doch kennen sie und nutzen sie auch. In den öffentlichen Toiletten gibt es sowohl die Hocktoilette als auch die zum Sitzen. In Hotels und Wohnung werden ganz normale Sitztoiletten eingebaut.
  7. Nein. Sie sprechen zwar lauter, doch das liegt an ihrer Natur und Kultur. So wie wir zur Disziplin in der Öffentlichkeit erzogen werden, wird das hier einfach anders gehändelt. Ich nehme die Chinesen als freundlich, neugierig und hilfsbereit war.

Daraus ist ein schöner Austausch entstanden und zeigt mal wieder, dass es sich lohnt, in Kommunikation zu treten.

Das Wochenende selber war unauffällig. Ach ne, ich muss derzeit die Harry-Potter-Reihe schauen. Habe mich lange verweigert, weil ich mit Harry nicht so viel anfangen kann. Tja, nun fehlen uns nur noch die letzten zwei Teile und dann bin ich im Bilde. 

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

Ein Gedanke zu “Unser 187. Wochenende in China

  1. Das ist eine interessante Liste! Hab ihn als Anregung genommen, meinen eigenen Artikel zu den Vorurteilen zu überarbeiten,
    Aber: Sorry, der Begriff „normal“ für die Toilette ist schon ziemlich vorurteilsbelastet. Denn was für uns in Deutschland eine „normale“ Toilette ist, nämlich die Sitztoilette, ist schon in einigen europäischen Ländern „nicht normal“. Das Hockklo ist weit verbreitet, Das gibt es schon in Frankreich und Italien ziemlich oft. Fast möchte ich meinen, dass es mehr Hockklos auf der Welt gibt als Sitztoiletten. Ich selbst ziehe Hockklos den Sitzklos vor, wenn ich die Wahl habe.
    Liebe Grüße
    Ulrike
    Mein Artikel zu Vorurteilen über China: https://www.bambooblog.de/china-vorurteile/ (kannste löschen, wenn’s nicht passt)

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