Unser 194 – 196. Wochenende in China

Tadaa … da bin ich wieder.

Die letzten Wochen waren voll. Voll von Terminen und Anlässen. Voll von schönen Momenten und Begegnungen. Wenn das offline Leben so lebendig ist, dann bleibt wenig Zeit für das online Dasein. An manchen Tagen bedauere ich das, weil ich gerne hier bin. Doch gleichzeitig möchte ich meine ganze Aufmerksamkeit auf den Moment legen, womit dann die Wahl gefallen ist, wo ich lieber bin.

Volle Achtsamkeit  für mein Leben. Diese kann man schon verlieren, bei all der Ablenkung vor der Haustür. Besonders online verstricken wir uns in die Welt der anderen, die gar größer, schöner und bunter scheinen. Oft nur, weil sie bessere Filter benutzen als man selber.

Nun, wir hatten in den letzten Wochen zwei Geburtstage. Wobei einer meiner war. Ich mag diesen Tag und ebenso das älter werden. Jedes Alter hat seine Vorzüge und auch wenn es so scheint, als würde die Jugend der tägliche Gewinner sein, ist es doch nur ein Moment von vielen. Und wenn ich ehrlich bin, ja die zwanziger waren toll – doch ich bin genauso froh, diese überstanden zu haben. All die Suche und die Zweifel und das Ausprobieren von Leben – es war lebendig und anstrengend zu gleich. Mittlerweile befinde ich mich in einem Alter, wo mehr Leichtigkeit durch meinen Alltag fließt, weil ich Klarheit habe über das, was ist, was war und kommen darf. Meistens zumindest ;)

Dann gab es noch ein verlängertes Wochenende und das nutzen wir zum Reisen. Jetzt, wo das hier alles im Land wieder möglich ist, lassen wir uns die Chance nicht entgehen. Wenn mich Corona eins gelehrt hat, dann: Machen! Egal um was es sich handelt. Die Reise, das Eis, der Tanz, die Mondnacht, der Anruf, das Gespräch. Einfach machen. Am besten gleich und sofort. Niemand weiß, wann sich die Bedingungen ändern und die Chance vertan ist. Dann ist das Bedauern groß und manches lässt sich einfach nicht nachholen.

Xiamen war das Ziel für unseren Kurztrip. Es ist eine Küstenstadt im Süd-Osten von China. Wir waren in der Stadt und Umgebung unterwegs. Unteranderem haben wir die Hakkadörfer erkundet. 

Nun sind wir wieder hier. Haben Alltag und ich liebe es. In all dieser Freude lag ich dann auch erst mal zwei Tage im Bett. Halsweh und dicke Nase. Die Klimaanlagenzeiten beginnt und ich muss mich erst wieder einfinden. Doch mit Bettruhe und dem Heilmittel schlecht hin (heisses Wasser! Das ist die Geheimwaffe hier für alle Beschwerden, die es gibt.) bin auf dem Wege der Genesung.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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