Unser 55. Wochenende in China 

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Dschänna fasst zusammen

Wenn mich Einer fragt, was das Schönste an einem Wochenende ist, dann ist es definitiv das Aufstehen OHNE Wecker. Nichts was in der Früh einen Höllenlärm macht, nur um mich daran zu erinnern, dass es Zeit ist, das Bett zu verlassen. Sicher kann ich mir einen harmonischen Wecker zulegen, welcher mich mit Engelsmusik weckt. Doch am Ende läuft es immer auf dasselbe Ziele hinaus: Mich aus dem Bett zu vertreiben. Da kann der Wecker noch so sanft sein, allein diese Tatsache reicht aus, dass alles in meinen Ohren sich nach Krach anhört.

Ich bin jetzt grundsätzlich kein Gegner des Aufstehens oder habe bestimmte Präferenzen was den Wochentag angeht. Eher hängt es damit zusammen, dass ich einfach kein ‚früher Vogel‘ bin. Das war ich noch nie, auch wenn meine Kinder vor langer Zeit meinten, mich dahingehend umerziehen zu können. Auch habe ich selber versucht eine Freude an dem frühen Morgen zu finden, doch ich muss gestehen – außer dem Kaffee gibt es da nicht viel. Nun will ich mich auch gar nicht beschweren, sondern lediglich damit sichtbar machen, wie schön das Wochenende für mich starten kann.

Doch leider kann ich an dieser Steller vermerken, dass ich in meiner Familie die Einzige bin, die diesem Zustand nur positives abgewinnen kann. Meine Kinder, welche an den Schultagen nur unter Protest und mit viel Lärm um Nichts ihr Bett verlassen, stehen am Wochenende zu Zeiten auf, da drehe ich mich nochmal gemütlich um. Kann mir das mal bitte jemand erklären? Die versteckte Logik dahinter? Ich meine, es gibt fünf Tage in der Früh Gezeter und Gejammer, nur um dann am Tag sechs unwesentlich später putzmunter auf den Beinen zu sein?? Freiwillig? Ich verstehe es nicht. Diese Begebenheit kommt definitiv gleich nach dem heimlichen wachsen von Kinderfüssen.

Wie dem auch sei, es war so und es wird an den kommenden Wochenenden wahrscheinlich nicht anders aussehen. Bis zu dem Tag, an dem meine Kinder eigene Abendveranstaltungen besuchen und den nächsten Tag brauchen, um sich zu regenerieren. Mal schauen wie lange ich da so schlafen kann.

Am vergangenen Wochenende hat es geregnet. Nix Sonne und blauer Himmel. Gut, der Regen ist hier nicht kalt. Was die Sache aber auch nicht besser macht. Schließlich fühlt es sich danach selten abgekühlt an, eher wie in einem Tropenhaus im Zoo. Aufgrund der Wetterlage haben wir die Aktivitäten mehr im Haus, als vor dem Haus stattfinden lassen. Außer die Nahrungsaufnahme. Die haben wir am Samstag auswärts eingenommen und mal wieder die chinesische Küche in vollen Zügen genossen.

Am Sonntagabend waren alle bereit für die nächste Woche und der Montagmorgen begann wie gewohnt – viel zu früh.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

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