Jetlag

flugzeug
Dschänna und der Biorhythmus

Wir reisen gern. Wir reisen viel. Bisher haben das auch alle Beteiligten gut mitgemacht. Wir hatten weder Magenverstimmung wegen dem Essen, kaum Hautirritationen wegen dem Wetter oder gar Stimmungsschwankungen wegen der Exotik. Allerdings gibt es einen Faktor, der mal mehr und mal weniger zum Einsatz kommt: der Jetlag.

Dahinter verbirgt sich kein Flugzeug, sondern ein Biorhythmus der nicht weiß, wo er sich gerade befindet.

Zur Erklärung: Wenn wir von China nach Deutschland fliegen, dann überwinden wir 7 Stunden Zeitunterschied. Es ist wie eine Reise ‚Zurück in die Vergangenheit‘, da Deutschland zeittechnisch hinter China liegt. Damit ist unser Biorhythmus immer zu früh dran. Ist nämlich in Deutschland früh um 6 Uhr, denkt unser Körper, es ist bereits 13 Uhr mittags und somit wach. Dem frühen Aufstehen steht also dort nichts im Wege. Abends ist es dann ähnlich. Ist es 19 Uhr, glaubt unser Körper, es ist schon 1 Uhr nachts und muss schlafen.

Der Haken ist nun bei der Rückreise. Nach drei Tagen ist der Körper auf die aktuelle Zeitzone eingependelt und muss sich nun wieder an China gewöhnen. Allerdings liegt China ja derzeit 7 Stunden voraus, was bedeutet, dass wir hier der Zeit hinter rennen. Beispiel: Ist es in China 20 Uhr und Zeit fürs Bett (zumindest für die jüngeren Familienmitglieder) glaubt der Körper, er ist in Deutschland und dort ist es erst 13 Uhr. Für einen kurzen Mittagsschlaf werden die Augen zugemacht, allerdings kann es passieren, dass es nicht fürs Durchschlafen reicht.

So war es dieses Mal. Die Kinder waren einfach wach. Hellwach. Ab 22 Uhr bis 3 Uhr nachts. Wäre es am Wochenende gewesen – kein Ding. Doch das war schon vorbei und anscheinend diesmal zu kurz, um in den Alltagsrhythmus zu finden. Nach drei Stunden Schlaf und einem beginnenden vollen Schultag kann sich nun jeder ausmalen, wie der heutige Morgen verlaufen ist.

Nicht so, wie der erste Tag nach den Ferien beginnen sollte – mit müden Augen und einer Laune, die sich in Grenzen hält.

Bisher hatten wir wenig Probleme mit dem Jetlag. Zumal die Zeitunterschiede in Asien nicht so groß sind wie nach Deutschland.

Wie dem auch sei, diesmal war es eben so und wir lernen für das nächste Mal: zwei Tage mehr einplanen bei der Rückreise, für den Biorhythmus.

Suoyou de ài  (Alles Liebe)

Dschänna

4 Gedanken zu “Jetlag

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